Pflicht zur
transparenten
Firmengestaltung
"Wenn Du das schreibst, haben Deine Thesen keinen Erfolg", sagte mir der HANF!-Redateur Jörg Jenetzki. Aber genau dies ist ein wichtiger Punkt: Jeder Mensch muß den Kommunikationsstrukturen, die er verwendet oder verwenden muß vertrauen können. Die Rechenzentrum müssen aus den Betonburgen herausgeholt und hinter Glas oder Gitter einsehbar aufgestellt werden. Jeder Mensch muß das Recht haben, jederzeit über Datenfluß und Manipulationsmöglichkeiten Bescheid zu wissen. Es ist verhängnisvoll, wenn Menschen sich nicht mehr trauen, einen Kommunikationskanal zu benutzen -- sie können -- etwas weitergedacht -- daran verhungern. (Buchtip: John Brunner, Der Schockwellenreiter)
» Siehe auch: Schweigepflicht
/
Zeugnisverweigerungsrecht
» Siehe auch: Technik
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Genossenschaftliche
Strukturen
Netzunternehmen sollten genossenschaftlich organisiert sein. Schön wäre es, wenn auch Wecker eingebaut würden, die, sobald so eine Genossenschaft einschläft, gewaltig aufweckend sind, ohne daß gleich wieder nach Kommerzialisierung gerufen wird. Das klingt zwar etwas seltsam, wo in Deutschland die ehemals staatliche TELEKOM (resp. POST) in eine Aktiengesellschaft umgewandelt worden ist. Aber vielleicht findet sich ja ein Mittelweg zwischen unbedingtem Shareholder Value und Anteilsschein.
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Beiräte
Ähnlich den evangelischen Kirchenräten, Ältestenräten, Gemeinderäten kann über alle Netzbelange sowohl im Globalen als auch im lokalen Rahmen Einigung erzielt werden. Zum Beispiel über die Frage der Personalausstattung, welche Publizisten eingestellt werden, wie mit Kundinnen und Kunden - also: Teilnehmerinnen und Teilnehmern - umgegangen wird. Kontrolle der Netzunternehmen wird von in Kleinzellen organisierten Menschen vorgenommen. Zum Beispiel über Ombudsfrauen und -Männer. Auch im Nahverkehrsbereich (Beispiel ÜSTRA) werden solche Konzepte verfolgt, daß nicht mehr eine zentrale Institution für den Streckenverlauf komplett zuständig ist, sondern von Menschen, die von der Nahverkehrslinie direkt abhängig sind, Anregungen und Kontrolle ausgeübt wird -- bis hin zur Weisungsbefugnis).
» Siehe auch: Vergütung von
Leistung
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Genausoviel
Männer wie
Frauen als
MitarbeiterInnen
Kommunikationsunternehmen dürfen nicht von Männern allein geleitet werden. Alle Plätze von der Geschäftsführung bis herauf zum Postversand müssen mindestens zur Hälfte von Frauen besetzt sein. Eigentlich bedauerlich, daß das immer noch extra in solchen Thesen geschrieben werden muß.
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Behinderte
Menschen
werden bei
ähnlicher
Qualifikation
vorgezogen
"Ich würde alles tun, um nicht körperlich arbeiten zu müssen." Dieser Satz des Schauspielers Ingolf Lück mag etwas polemisch zur Einleitung dienen. Speziell in der Kommunikations- und DV-Wirtschaft sind wirklich viele hervorragende Plätze für behinderte Menschen vorhanden. Behinderte Menschen sollten also in dieser Hinsicht eine Ausbildung und auch Arbeitsplätze bekommen. Alternierende Telearbeit bietet sich geradezu für diese Gruppe an.
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Kommentare bitte an padeluun. Zuletzt aktualisert am 17.11.97.
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